Um mit cFos über die ISDN Karte ein analoges Modem anzurufen, muß zunächst sichergestellt sein, daß die CAPI Treiber Ihrer ISDN Karte diese Funktion anbieten. Dies läßt sich feststellen, indem man in einer Terminalsoftware (z.B. Hyperterminal, Telix etc.) als Befehl ein ATI eingibt. Daraufhin gibt cFos verschiedene Informationen aus:
cFos/Win v4.06 -- Windows 9x/Me COM Port Emulator for DSL & ISDN CAPI
Copyright (c) 1993-2001 Martin Winkler, Chris Lueders
Internal build #2258
Licensed to Zaphods BBS, Bonn/FRG (zaphod.rhein.de) [cF0001]
RX-bufsize: 18432 CAPI by: TELES AG, Berlin
TX-bufsize: 18432 Version: CAPI 2.0; Rel 3.34
B2-framelen: 2048 S/N: SD9-cf
B2-winsize: 7 Profile: G=11 B1=3ff B2=29f B3=97 S=2
CAPI: Modem=7 Fax=1 V.110=1 V.120=1 X.31=1 V.42bis=0 Bband=0
cFos data compression: Off
ATM Broadband support: disabled
PPP maximum receive unit (MRU): 2048 bytes
Interessant ist hier die viertletzte Zeile. Wenn Sie ein MODEM=0 erhalten, bietet die CAPI Ihrer ISDN Karte keine Analogunterstützung an. Bei MODEM gleich 1 oder 2 kann cFos in den Analogmodus schalten.
Wenn Sie eine Software verwenden, die auf Windows-Modems zurückgreift, so installieren Sie bitte das "cFos ISDN, Analogue Modem Support"-Modem.
Starten Sie dazu die SYSTEMSTEUERUNG und klicken Sie auf MODEMS.
Wählen Sie "Hinzufügen". Makieren Sie die Option "keine automatische Erkennung" und wählen Sie unter Hersteller "cFos Software GmbH".
Wählen Sie dann rechts aus der Liste das "cFos ISDN, Analogue Modem Support"-Modem. Wählen Sie als Anschluß den von Ihnen angegebenen cFos-Port.
Über dieses Modem können Sie nun eine analoge Verbindung herstellen.
Wenn Sie eine DOS- oder OS/2-Software verwenden oder eine Windows-Software einsetzen, die nicht mit den Windows-Modems arbeitet, dann müssen Sie in den Modem-Initstring dieser Software ein ATB7 eintragen. Dies schaltet cFos in den Analogmodus, z.B. AT &F X9 B7. Mit dem X9 können Sie (u.A.) die Bitrate sehen, mit der Sie mit der Gegenstelle CONNECTed sind, sofern cFos diese Information vom CAPI-Treiber gemeldet bekommt (sonst wird CONNECT 14400) angezeigt.
Hierbei ist zunächst wichtig cFos auf die Nummer zu konfigurieren, auf die es reagieren soll, also die Nummer, die von der analogen Gegenstelle angerufen wird. Unter Windows (9x/ME und NT/2000/XP) können Sie diese Nummer bereits bei der Installation im Feld MSN angeben.
Möchten Sie dies jetzt nachholen, so starten Sie das Programm "cFos konfigurieren" und tragen die Nummer im Feld MSN unter "DSL und ISDN Einstellungen" nach.
Sie können die Nummer je nach verwendeter Software auch im Modem-Initstring definieren. Tragen Sie dazu im Initstring folgendes hinter die mit AT beginnenden Modembefehle ein:
&A0=123456&E0&L0
wobei 123456 für die MSN ohne Vorwahl steht.
Um analoge Anrufe entgegenzunehmen verwenden Sie unter Windows ebenfalls das "cFos ISDN, Analogue Modem Support"-Modem. Zusätzlich müssen bei diesem Modem dann unter "Eigenschaften, Einstellungen, Erweitert" im Feld "Weitere Einstellungen" noch AT &IAD S44=1 eintragen.
Bei Verwendung von Software, die nicht mit Windows-Modems arbeitet (u.a. auch bei DOS- und OS/2-Software) tragen Sie in den Initstring der Software zusätzlich noch folgenden Befehl ein:
&IAD S44=1
Damit hört cFos dann auch auf analoge Anrufe.
Hinweis: Mit dem Register S44 kann man den Audio Modus für eingehede Rufe einstellen:
S44=0 | Sprachmodus |
S44=1 | Modemmodus |
S44=2 | Faxmodus |
S112.0 | disable retrain |
S112.1 | disable ring tone |
Wählton | |
S112.3002 | kein Ton |
S112.3012 | 1800 hz |
S112.3102 | 550 hz |
Lautsprecher: | |
S112.5004 | aus |
S112.5014 | an während Anwahl und Aushandlung |
S112.5104 | immer an |
Lautsprecher Lautstärke: | |
S112.7006 | still |
S112.7016 | normal leise |
S112.7106 | normal laut |
S112.7116 | maximal |
S113 zur Einstellung der Verbindungsrate | |
S113=0 | Max. Verbindungsrate (durch CAPI) |
S113=9600 | Max. Verbindungsrate = 9600 baud |
S113=19200 | Max. Verbindungsrate = 19200 baud |
etc. |